Heuschnupfen verliert seinen Schrecken

Mit natürlichem Breitband-Antiallergikum

prof_bankhoferPollenallergien sind auf dem Vormarsch. Nicht nur erschreckend viele Kinder und Jugendliche trifft es, immer häufiger kommen auch bisher unbelastete ältere Menschen in die Praxen von Allergologen und klagen über nie gekannte Heuschnupfensymptome. Gibt es für Betroffene eine Chance, die quälenden Symptome lindern oder sogar gänzlich vermeiden zu können? Wir sprachen mit dem bekannten Gesundheitsexperten Prof. Hademar Bankhofer über die Ausweitung der Allergien und über ein natürliches Breitband-Antiallergikum.

Redaktion: Herr Professor, inzwischen macht das böse Wort vom „Allergie-Tsunami“ die Runde. Was ist da dran?

H. Bankhofer: Leider Einiges. Hochrechnungen gehen davon aus, daß schon 2015 jeder zweite Mensch in den Industrienationen eine Allergie haben wird. Derzeit sind bereits knapp 40% der deutschen Bevölkerung Allergiker. Das ist dann schon keine Welle mehr, das ist wirklich ein „Allergie-Tsunami“.

Redaktion: Woran liegt das nur?

H. Bankhofer: Die Ursachen sind vielfältig. Da sind zuerst einmal neue, allergieauslösende Pflanzen, die durch den Klimawandel in unsere Bereiche vordringen. Zum Beispiel das US-amerikanische Ambrosia, dann das eigentlich als Heilpflanze aus Südeuropa stammende Glaskraut (Parietaria officinalis) und leider auch die immer beliebter werdenden Olivenbäume. Und dann gibt es noch einen ganz erstaunlichen Zusammenhang: Produzieren Bäume und Gräser durch höhere Jahresdurchschnittstemperaturen länger Pollen und werden diese dann durch verstärkt auftretende Stürme in große Höhen aufgewirbelt, dann können Birkenpollen zum Beispiel in bis zu zehn Kilometer Höhe von der Ukraine bis nach Island reisen.

Redaktion: Aber auch einheimische Pflanzen werden bedrohlicher.

H. Bankhofer: Ja, da gibt es wohl einen Zusammenhang mit der Belastung durch Schadstoffe. Die Pflanzen stoßen als ”Gegenwehr” deutlich mehr Pollen aus als ihre gesunden Verwandten. Und auch einen Zusammenhang zwischen der Konzentration von Ozon und Stickoxiden und dem Auftreten von Allergien scheint es zu geben. Molekularbiologen stellten fest, daß diese beiden Schadstoffe die Oberfläche von Pollen oder Feinstaubteilchen verändern. Das Einatmen dieser veränderten Partikel könnte das Immunsystem verstärkt zu allergischen Reaktionen veranlassen.

Redaktion: Nun werden Allergien auch heute noch viel zu selten fachgerecht behandelt. Ein Grund sind die hohen Kosten, die häufig von den Kassen ja nicht getragen werden. Was können Betroffene tun?

H. Bankhofer: Eine große Bedeutung kommt einem von Experten als ”Breitband-Antiallergikum” bezeichneten Allergiemedikament zu, das dem Körper hilft, Pollen-Allergien in den Griff zu bekommen. Basis istdie stark antiallergisch wirkende, auch als ”Indisches Lungenkraut” bezeichnete Adhatoda-Pflanze. Mit diesem Antiallergikum wird es möglich, zum einen die akuten Allergie-Beschwerden wie gerötete und juckende Augen sowie das lästige Kribbeln und Laufen der Nase deutlich zu reduzieren und oft sogar ganz zu stoppen. Und zum anderen werden damit auch die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte gestärkt.

Redaktion: Sie sprechen von Klosterfrau Allergin (rezeptfrei in Apotheken). Das gibt es als Tropfen, richtig?

H. Bankhofer: Als Tropfen, als Tabletten, aber auch in Form von Globuli, also von Streukügelchen. Auf Grund seiner äußerst schonenden Wirkungsweise wurde es auch für den Einsatz bei Kindern ab 12 Jahren zugelassen, was sicher für viele Familien eine ganz wichtige Information ist. Übrigens wurde dieses Naturheilmittel gerade einer neuen wissenschaftlichen Prüfung unterzogen, um genauere Erkenntnisse zum Wirkmechanismus zu bekommen.

Redaktion: Das ist bei Naturheilmitteln ja gar nicht so einfach.

H. Bankhofer: Richtig. Um so wichtiger sind die gewonnenen Ergebnisse. Denn die Forscher schafften es tatsächlich, ein weiteres Wirkgeheimnis der Adhatoda-Pflanze zu lüften. Untersucht wurden die sogenannten immunmodulatorischen Effekte des enthaltenen Extrakts, also die Auswirkungen auf das Immunsystem. Und es stellte sich unter anderem heraus, daß durch bestimmte Wirkstoffe des Adhatoda-Extraktes die körpereigenen Makrophagen, also die Fresszellen des Immunsystems, aktiviert werden. Dadurch werden eingedrungene Pollen unschädlich gemacht.

Redaktion: Könnte das vor allem die Langzeitfolgen von Allergien abmildern?

H. Bankhofer: Es sieht ganz danach aus. Denn für Allergiker besteht ja ein erhebliches Risiko, daß sich aus einer allergischen Rhinitis, also einem Heuschnupfen, eine chronische Allergie oder ein chronisches Asthma entwickelt. Wenn das Immunsystem rechtzeitig in die Lage versetzt wird, auf angemessene Weise und eben nicht überschießend allergisch auf die Auslöser zu reagieren, dann wäre schon viel gewonnen. Auf jeden Fall stellt dieses natürliche Antiallergikum eine gute Möglichkeit dar, gesund durch die Allergiezeit zu kommen.