Heiße Luft statt Windkraft-Erträge

War alles nur gelogen? Oder einfach nur ein schöner Schein. Experten jedenfalls gehen inzwischen der Frage nach, wieviel Geld Anleger in Windparks verbrennen. Denn dass diese mittelalterliche Energie-Erzeugungstechnik ernsthaft Profite für die Investoren abwerfen wird, daran zweifeln immer mehr Sachverständige:

Windrad_Knoten_hoch_sEinen ganz üblen Schlag ins Kontor setzte Focus-Redakteur Alexander Wendt der Windkraft-Lobby am 03.11.2014 mit seinem Artikel “Schlaraffenland ist abgebrannt” http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaft-schlaraffenland-ist-abgebrannt_id_4242422.html Schonungslos ging er mit der Hoffnung Tausender Investoren ins Gericht, mit der angeblich so umweltschonenden Technologie Geld verdienen mit Gutes tun für die Umwelt verknüpfen zu können. Inzwischen verlieren Anleger massiv Geld, weil sie blauäugig in gut versteckte Fallen tappen. Hier einige Auszüge:

Sogar der “Anlegerbeirat des Bundesverbands Windenergie” kam nach der Analyse von 192 Windparks zu dem Schluss, das 37 Prozent der Windparks das Geld ihrer Anleger verbrennen. Von 1400 Windkraftfonds liegen zwei Drittel weit unter der Ertragsprognose. In ebenso vielen Fällen seien die Mitbestimmungsrechte der Investoren auf ein Minimum reduziert.

Und das, obwohl Verbraucher für die Kilowattstunde mit acht bis neun Cent gut das Doppelte des Börsenpreises berappen müssen. Gefördert wird der Windkraftstrom mit ca. 4,7 Milliarden Euro. Warum klappt da die Rendite nicht?
Weil, so die Experten, die Windprognosen flächendeckend viel zu optimistisch ausgefallen seien. Vor allem in Süddeutschland redeten Planer offenbar gleich reihenweise Schwachwindzonen zu Spitzenstandorten hoch.Das Windangebot sei im grenzenlosen Öko-Optimismus komplett überschätzt worden.

Auch die Vorzeigefrau angeblich grüner Windkraftanlagen, Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, bestreitet nicht die Verluste vieler Windparks. Trotzdem treibt sie die Windkraftinvestitionen in ihrem Land eisern voran. Sie verfolgt einen großen Plan: Bis 2030 soll sich das Land an Rhein und Mosel komplett mit Grünstrom versorgen, drei Viertel davon sollen von Windturbinen kommen. Die Fakten sprechen gegen die damit verbundene Vernichtung von Natur und Artenvielfalt. Denn 24 000 Windräder stehen derzeit in Deutschland. Ca. 40 Mrd. Euro investierten Fonds, Genossenschaften und Unternehmen bisher in Windparks. 66 % der Windfonds laufen einer Untersuchung zufolge defizitär oder schütten zumindest keine Rendite aus.

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http://www.vernunftkraft.de/schlaraffenland-ist-abgebrannt/