Thymian und Primel, die Helfer der Atemwege

Im Laub spielen

Bildquelle: Klosterfrau Gesundheitsservice

Die Fähigkeit zu husten, befreit Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien von eingedrungenen Fremdkörpern oder von Schleim, der bei Erkältungen im Übermaß gebildet wird und in Richtung Lunge läuft. Exzessives Husten aber schädigt die Atemwege und belastet den Organismus. Kommt es zu Dauer- oder Krampfhusten, kann der entstehende extreme Druck in Bronchien, Luftröhre und Kehlkopf Teile der schützenden Bronchialschleimhaut regelrecht ein- oder abreißen und Lücken schaffen für bakterielle Erreger, die nur auf solche Schäden warten und Wegbereiter einer Lungenentzündung sein können.

Wer seinen Körper jetzt unterstützen will, muss festsitzenden Schleim lösen und gleichzeitig einen übersteigerten Hustenreiz lindern. Dafür eignet sich ein “Anti-Husten”- Heilpflanzenduo ideal: Thymian und Primel.

Gesunde Atemwege mit Thymian und Primel
Das ätherische Öl des Thymians gelangt bis tief in die Lungenstrukturen, wirkt dort schleimlösend, bakterienabtötend, auswurffördernd und entkrampfend. Extrakte der Primel, so der Arzneipflanzenexperte Prof. Dr. Alexander Schenk, helfen, lokale Entzündungen einzudämmen und wirken aktivierend. “Sie unterstützen die Auswurf fördernde Wirkung des Thymians enorm”, so Schenk. Interessanter Weise erreichen die beiden Heilkräuter gemeinsam angewendet einen sogenannten “überadditiven” Effekt. Die Wirksamkeit der Kombination ist also stärker als die Summe der Einzelwirkungen. Eine brandneue Studie1) belegt dies eindrucksvoll und beweist zudem noch die Einsetzbarkeit der Naturmedizin bei Kindern. Ärzte, Apotheker und Eltern sind begeistert von den Ergebnissen einer aktuellen Studie an Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. Durch die untersuchte Thymian-Primel-Therapie (Bronchicum, rezeptfrei in Apotheken) besserte sich der Husten bei fast 80 Prozent der kleinen Patienten bereits am vierten Behandlungstag. Innerhalb von sieben Tagen war die überwiegende Mehrheit sogar völlig beschwerdefrei und dies bei gleichzeitig hervorragender Verträglichkeit.

1) Veröffentlicht in “Ärztliches Journal Reise & Medizin” 8/2016