Reizdarm in den Griff bekommen

Etwa 15 Prozent der deutschen Erwachsenen leiden am sogenannten Reizdarmsyndrom (RDS) – das sind mehr als sieben Millionen Menschen. Zur Linderung der äußerst unangenehmen Symptome wie Blähbauch, Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen oder Verstopfung bietet der Markt eine fast schon unübersehbare Auswahl an Präparaten. Viel zu häufig allerdings werden damit nur einzelne Symptome therapiert. Ein natürlicher, von der Welt-Gastroenterologen-Organisation (WGO) offiziell empfohlener Bakterienstamm jedoch kann mehr und behandelt die häufigste Ursache – eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora. Wie effektiv sich damit alle typischen RDS-Symptome lindern lassen, beweist unter anderem ein umfangreicher Produkttest mit eintausend Teilnehmerinnen.

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Störung der Darmfunktion – mit erheblichem negativen Einfluss auf die gesamte Lebensqualität Betroffener. „Essen macht keinen Spaß mehr“, „die dauernden Blähungen sind einfach nur peinlich“ oder „selbst bei der Arbeit fühle ich mich aufgebläht“ – das hören Ärzte und auch Familienangehörige immer wieder von RDS-Patienten. Manchmal fühlt man sich hungrig, nur um kurze Zeit später ein unangenehmes Völlegefühl zu erleben. Blähungen kommen aus dem Nichts und Durchfall wechselt sich mit Verstopfungen ab. Obwohl die Erkrankung in jeder Bevölkerungsgruppe auftreten kann, sind häufiger Berufstätige betroffen, viele im Alter zwischen 20 und 55 Jahren. Besonders auffällig: Zwei von drei Patienten sind Frauen.

Ursachen liegen in gestörter Darmflora

„Der Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit – ist er aus dem Gleichgewicht, leidet der ganze Mensch“, sagt der Frankenberger Arzt Dr. Grebe. Aber was macht den Darm so einzigartig und wie entsteht ein Reizdarmsyndrom? Die Ursachen liegen meist – darüber sind sich Mediziner weitgehend einig – in einer gestörten Darmflora. Dieser Begriff bezeichnet die Gemeinschaft der unterschiedlichen Mikroorganismen, die im Darm in einem fein austarierten Gleichgewicht für unsere Gesundheit arbeiten. Über 100 Milliarden unterschiedlichste Bakterien und Hefen entscheiden darüber, wie wir uns fühlen, ob wir gesund oder krank sind – zehnmal mehr, als es Zellen im menschlichen Körper gibt. Eine intakte körpereigene Darmflora ist unbedingte Voraussetzung für eine robuste Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und starke Abwehrkräfte. Gerät das Miteinander dieser Mikroorganismen durcheinander, sprechen Experten von einer „Dysbiose“ und sehen genau darin die eigentliche Ursache für das Reizdarmsyndrom. Vor allem ein Mangel an besonders nützlichen Bifidobakterien kann zu ernsthaften Beschwerden führen.

Die Darmflora stärken – sämtliche RDS-Symptome lindern

Was lässt sich tun gegen solche dysbiotische Störungen? Auf dem Markt tummelt sich eine unglaubliche Vielzahl sogenannter Pro- oder Präbiotika mit nützlichen Darmbakterien in konzentrierter Form. Alle versprechen, die Darmflora zu regulieren. Da ist es schwer, den Überblick zu behalten. „Vieles davon ist leider wenig wissenschaftlich erforscht, da klaffen Versprechungen und Wirkung manchmal deutlich auseinander“, kritisiert Dr. Grebe. Die wohl beste Studienlage weist ein Bakterienstamm auf mit dem komplexen Namen ‚Bifidobacterium infantis 35624‘. Seit mehr als 15 Jahren wird seine Wirksamkeit untersucht – mit solch herausragenden Ergebnissen, dass er von der Welt-Gastroenterologen-Organisation (WGO) offiziell als „am besten wirksam gegen Reizdarm“ empfohlen wird. So wurde unter anderem die Wirksamkeit dieses Baktrienstammes in Bezug auf Bauchschmerzen und Blähungen nachgewiesen.

Anwender sind begeistert

Das einzige in Deutschland erhältliche Präparat mit diesem effektiv bei Reizdarm einsetzbaren Bakterienstamm (Alflorex, Kapseln, rezeptfrei in Apotheken) wurde inzwischen auch hier einem großen Produkttest unterworfen – mit herausragenden Ergebnissen: Bei 85% der Testerinnen verbesserte sich das Wohlbefinden ihres Darms durch die regelmäßige Einnahme. Wobei sich diese Einnahme positiv von vielen anderen sogenannten Probiotika unterscheidet. Hier muss nichts angerührt oder nach komplizierten Vorschriften zu immer gleicher Stunde angewendet werden. Nur eine Kapsel täglich, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen, genügt, um die ausgleichende Wirkung auf die Darmflora zu erzielen. Besonders erfreulich: Es bessern sich in der Regel nach spätestens vier Wochen sämtliche Symptome des RDS.

Lebensgewohnheiten anpassen

„Das Reizdarmsyndrom ist ohne Frage auch von der psychischen Verfassung abhängig“, so nochmals Dr. Grebe. „Hilfreich ist vor allem, sich von möglichst vielen sogenannten Stressoren zu trennen, von Dingen und Personen also, die Stress und Unruhe verursachen. Darüber hinaus bringt oft auch das Führen eines Ernährungstagebuchs Licht ins Dunkel der Auslöser, denn manche Menschen vertragen bestimmte Nahrungsmittel wie Weizen oder Nüsse einfach nicht. Auch scharfe Speisen oder Gewürze, sowie fetthaltige Speisen sollten bei RDS-Symptomen eingeschränkt werden“. Doch als wirkliche Hoffnung im Kampf gegen die Volkskrankheit Reizdarm gilt das von der WGO als Mittel mit den „eindeutigsten Wirksamkeitsnachweisen“ empfohlene Darmbakterium Bifidobacterium infantis 35624. Denn dank Alflorex-Therapie haben Betroffene jetzt die Möglichkeit, mit nur einer Kapsel täglich ihr Leben endlich wieder im Einklang mit dem eigenen Darm zu genießen.“