Welt-Osteoporose-Tag – der massive Selbstwerteinbruch und wie er geheilt werden kann

Am 20. Oktober ist Welt-Osteoporose-Tag. Uns erreicht hierzu ein interessanter Beitrag des Deutschen Naturheilbundes, den wir hier gerne publizieren:

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HP Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt

Die Tatsache, dass ein ganzer Tag dieser Krankheit gewidmet wird, zeigt, dass die Osteoporose oder Osteolyse stark verbreitet und keine Ausnahmeerscheinung ist. Sie taucht hauptsächlich bei Frauen im Klimakterium auf, aber inzwischen auch bei Jugendlichen durch die immer stärker werdende Mikrowellenbelastung, die ganz allgemein zur Erweichung der Organe beiträgt. Damit die Patienten die Ursache und den Organ-Konfliktbezug verstehen, müssen drei Dinge geklärt werden:

  1. Die Knochen gehören zum Nieren-Funktionskreis, der die Harnblase, die Zähne, die Ohren und die Fußsohlen sowie Teile der Wirbelsäule beinhaltet.

Das bedeutet, wenn die Knochen weich und porös werden, muss man auch die Qualität der Zähne, der Wirbelsäule und der Ohren bzw. das Hörvermögen in Betracht ziehen und an erster Stelle die Nierenenergie stärken.

  1. Der Konflikt, der eine Osteoporose auslöst, muss angeschaut und gelöst werden, sonst fallen die gewählten Arzneien und naturheilkundlichen Maßnahmen nicht auf fruchtbaren Boden. Der Konflikt wird in der Neuropsychologie als „Massiver Selbstwerteinbruch“ bezeichnet. Nicht jede Frau, die in die Wechseljahre kommt, erleidet einen Selbstwerteinbruch, aber nahezu jede Patientin mit der Diagnose der Osteoporose hat ein solches Trauma erlebt. Das kann beruflich bedingt sein, dass ein Lebenswerk zerstört wird. Das kann im Privatleben sein, wenn die Frau sich als unattraktiv, hässlich oder unerotisch empfindet oder so von einem Mann bezeichnet wird.
  2. Das Enzym Telomerase ist in den Knochenmarkzellen besonders aktiv, weil sie sich kontinuierlich teilen. Der Knochenstoffwechsel ist der schnellste im Körper, weil wir sonst zusammenfallen würden. Das Enzym Telomerase fehlt bei Patientinnen mit Osteoporose.

Aber auch hier nützt keine einseitige Betrachtung. Da ist ein Bewusstsein am Werk, das seine Signale an die Knochenzellen weitergibt: Ich bin nichts (mehr) wert. Dieser mangelnde Selbstwert zieht auf Dauer den Boden unter den Füßen weg. Da die Nierenenergie mit Sicherheit – Angst und Unsicherheit mental verbunden ist, leidet schließlich auch das lebenswichtige Organ. Das wiederum erweicht das Härteste im Körper. So entsteht ein Teufelskreis, weil meistens noch Zahnprobleme hinzukommen.

In der Ganzheitsmedizin werden alle Aspekte dieser Krankheit beachtet und die Patientin angeregt aktiv an ihrem Heilungsprozess mitzuarbeiten. Das bedeutet: Sich als Frau wertschätzen, wohlgefällig auf ihre Werke schauen, wozu ich viele Übungen vermittle. Der nächste Punkt betrifft die fehlende rhythmische Bewegung. Knochen sind Rhythmusinstrumente des Körpers, die durch die Gelenkverbindung fließende und rhythmische Bewegungen ausführen können, am besten nach Musik. Ferner wird die Frau angehalten, einmal pro Monat zu schweigen und unerreichbar zu sein. Ich vermittle gerne das Bild einer „Menseshütte“, in einen Raum oder in eine „Ecke“ in die sie sich zurückzieht und regeneriert, nichts Nützliches tut, sondern vollkommen entspannt und den Alltag loslassen lernt. Das fällt bezeichnenderweise heute vielen Frauen schwer. Aber soll solch eine chronische Erkrankung in Heilung gehen, muss „Überwindungsenergie“ bereitgestellt werden.

Damit die Zellteilung optimal funktioniert, das Enzym Telomerase aktiviert wird, haben sich zwei Formen der Astragalus-Wurzel bewährt: Astragalus membranaceus und Oxytropis lambertii. Die Wurzeln dieser chinesischen Heilpflanzen aktivieren das Immunsystem, regen die Zellteilung der Knochenmarkzellen an und verhindern in ihrer Kombination eine Wucherung der Knochenzellen. Allerdings ist das nur die organotrope Therapie. Heilungsprozesse müssen die Ursache beheben können, sodass spezielle homöopathische Arzneien wie Acetanilidum, Hecla lava, Phenacetinum, Platinum iodatum, Sulfonamidum, Silicea, Mercurius solubilis, Fluoricum acidum – um nur die wichtigsten zu nennen – individuell auf die Art der Osteolyse, auf den Grad der Nierenbelastung und bestimmte Vorläuferkrankheiten abgestimmt werden.

In jedem Falle können wir feststellen: Es muss viel passieren, bis die härteste Substanz der Knochen und Zähne und das lebenswichtige Organ der Nieren krank werden. Die Erfahrung lehrt aber auch: Wenn die Patienten aktiv in ihren Heilungsprozess einbezogen werden, ist es erstaunlich, welche Reserven Körper und Geist mobilisieren können.

Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt, Heilpraktikerin, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats im DNB eV