Rosmarin-Inhaltsstoffe können gegen COVID-19 wirken / neue US-Studie

Eine interessanten Pressemitteilung des Kalifornischen SCRIPPS-Forschungsinstituts legt Beweise vor für die Wirksamkeit einer in der Heil- und Küchenpflanze Rosmarin enthaltenen Verbindung gegen das SARS-CoV-2 Coronavirus.

Veröffentlicht wurden die Ergebnisse ihrer Experimente am 06.01.22 in der Zeitschrift Antioxidants. Über die festgestellte Blockadewirkung der in Rosmarin enthaltenen Carnosinsäure auf das Spike-Protein von SARS-CoV-2 und dem Rezeptorprotein ACE2 hinaus unterbricht Carnosinsäure auch die bei schweren COVID-19 Verläufen sowie bei Alzheimer festzustellende Entzündungskaskade.

„Wir denken, dass es sich lohnt, Carnosinsäure oder ein optimiertes Derivat als potenziell billige, sichere und wirksame Behandlung von COVID-19 und einigen anderen entzündungsbedingten Erkrankungen zu untersuchen“, sagt Studienleiter Stuart Lipton, MD, PhD, Professor und Stiftungslehrstuhl-Inhaber der Step Family Foundation in der Abteilung für Molekulare Medizin und Gründungskodirektor des Neurodegeneration New Medicines Center bei Scripps Research.

Die Forscher betonen, dass in ihren Augen Carnosinsäure oder ein optimiertes Derivat als potenziell billige, sichere und wirksame Behandlung von COVID-19 und einigen anderen entzündungsbedingten Erkrankungen untersucht werden sollte.